Aus- und Weiterbildung

Grundlagen

Holzbildhauer/in EFZ

 

Holzbildhauer/innen stellen aus Holz Tier- und Menschenfiguren sowie kunstgewerbliche Artikel her, schnitzen Ornamente und Inschriften. Dabei verbinden sie handwerkliches Geschick und gestalterische Fähigkeiten. Holzbildhauer/innen entwerfen Einzelstücke und kleinere Serien nach den Vorstellungen und Wünschen der Kundschaft. 

Sie fertigen Skizzen, Zeichnungen sowie Modelle.

Mit Band- oder Motorsäge wird die grobe Form zugeschnitten, die detaillierte Ausarbeitung ist zum grössten Teil Handarbeit. Ein spezielles Arbeitsgebiet ist die Restaurierung von antiken Schnitzereien oder religiösen Figuren. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Handwerk und Kunsthandwerk, manchmal bis hin zu Kunst.

 

Anforderungen:

• Freude an gestalterischem Schaffen

• Gutes Beobachtungs- und Vorstellungsvermögen

• Zeichnerische Begabung

• Handwerkliches Geschick und Formenverständnis

• Interesse an Kunst und Kultur Voraussetzungen

• Abgeschlossene Volksschule

• Gute Leistungen im Freihandzeichnen

 

Ausbildung:

Dauer der Lehre

• 4 Jahre

Werkstattarbeiten

• Holzbildhauen, Grundlehrgang, Schnitttechniken, ornamentale und figürliche Arbeiten

• Modellieren mit Plastilin und Ton

• Abformen mit Gips und Kunststoff

• Oberflächenbehandlung

• Arbeiten mit Maschinen

• Projektarbeiten

• Auftragsarbeiten

Berufskundlicher Unterricht

• Pro Lehrjahr 4 mal 2 Wochen Blockunterricht an der Schule für Holzbildhauerei in Brienz

• Allgemeinbildung, Auftrag und Administration, Fertigung

Überbetriebliche Kurse

• Maschinen Grundkurs

• Oberflächenbehandlung

• Modellieren/Giessen

• Maschinen berufsspezifisch

• Projektarbeit

IGKH

 

Den detaillierten Bildungsplan können Sie hier einsehen: http://www.kunsthandwerk-holz.ch/

 

Die Interessengemeinschaft Kunsthandwerk Holz (IGKH) wurde als Dachorganisation Schweizerischer Verbände der Berufe Drechsler, Korbflechter, Küfer, Weissküfer und Holzbildhauer zur gemeinsamen Organisation von Grund- und Weiterbildung gegründet. Sie vertritt gegenüber Bund und Kantonen die Interessen der Mitgliedverbände als Organisation der Arbeitswelt (OdA).